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Salewsky-Qualitätsholzwaren-Holzwarenfabrik

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Informationen rund um das Thema Holz

Unsere Produkte werden noch in Deutschland gefertigt - verwendet wird vorrangig deutsches Nutzholz wie Ahorn, Buche, Esche, Eiche, Kirsche oder Nussholz. Im Gegensatz zu Plantagen - oder Urwald werden unsere Hölzer nicht mit Pestiziden behandelt und können bedenkenlos eingesetzt werden.

Um den Holzbrettern eine lange Lebensdauer zu ermöglichen sollten sie vor dem ersten Benutzen kurz mit einfachem Speiseöl eingerieben werden - auf diese Weise schließen sich die Poren des Holzes und das Brett lässt sich leicht unter fließendem Wasser reinigen. Da Holz weder stehendes Wasser noch große Hitze mag, empfehlen wir unsere Produkte nicht in die Spülmaschine zu legen.

Nachfolgend erhalten Sie einige Informationen zu unseren diversen Holzarten:

Buchenholz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Buche
Holz der Rotbuche
Baumarten

Rotbuche

Herkunft

Europa

Farbe

blaßgelb bis rötlichweiß, nach Dämpfung rötlich

Materialeigenschaften
Rohdichte Mittelwert720 kg/m³
Rohdichte Grenzwerte540–910 kg/m³
Axiales Schwindmaß0,3 %
Radiales Schwindmaß5,8 %
Tangentiales Schwindmaß11,8 %
Biegefestigkeit105-123 N/mm²
Druckfestigkeit53-62 N/mm²
Zugfestigkeit135 N/mm²
Wärmeleitfähigkeit0,16 W/(m*K)
Brennstoffeigenschaften
Brennwert19,7 MJ/kg [1]

Als Buchenholz wird das Holz verschiedener Arten der Buchen (Gattung Fagus) bezeichnet, die als Nutzhölzer verwendet werden. In Europa ist dies vor allem die Rotbuche (Fagus sylvatica), das für unterschiedliche Anwendungen insbesondere als Bau- und Möbelholz verwendet wird. Das Holz der Hainbuche, die nicht näher mit der Rotbuche verwandt ist, unterscheidet sich dagegen sehr stark vom Buchenholz und wird entsprechend nicht als solches bezeichnet.

Nach DIN 4076 ist „BU“ das Kurzzeichen für die Rotbuche.[2]

Bedeutung

Die Rotbuche ist in Deutschland und Teilen West- und Mitteleuropas die mit Abstand häufigste Art der Laubbäume. Sie hat einen Anteil von durchschnittlich 13,7 % an der deutschen Gesamtwaldfläche, der im Westen Deutschlands sogar bis 16 % betragen kann. Das Buchenholz ist zudem mit einem Einschlag von jährlich etwa 7 Millionen Quadratmetern (ca. 1/6 des Gesamtholzeinschlages in Deutschland pro Jahr) eines der bedeutendsten Laubhölzer als Nutz- und Industrieholz.

Eigenschaften

Rotbuchen wachsen im Bestand gerade mit einem vollholzigen Stamm mit sehr langem, astfreien Schaft. Die astfreien Stammlängen erreichen hier bis zu 15 Metern bei einer Gesamthöhe des Baumes von bis zu 30 bis 35 Metern (maximal bis 45 Meter), der maximale Durchmesser beträgt 1,5 bis 2 Meter bei einem Maximalalter von 250 bis 300 Jahre. Das Endnutzungsalter der Bäume beträgt 100 bis 140 Jahre, zu diesem Zeitpunkt haben die Bäume einen Durchmesser von 30 bis 50 Zentimeter. Die jährlichen Zuwachsraten betragen etwa 4 m3, wobei die Bäume anfangs sehr langsam wachsen und den Hauptschub mit bis zu 8,7 m3 pro Jahr mit etwa 120 Jahren auf gutem Boden erreichen können.

Die Rotbuchen zählen wie die Gemeine Esche zu den Kernholzbäumen mit unregelmäßiger Farbkernbildung; das bedeutet, dass Kern- und Splintholz teilweise einheitlich blaßgelb bis rötlichweiß sein können, teilweise jedoch auch einen sehr farbintensiven rotbraunen Farbkern besitzen (Rotkern). Die Splintholzzone ist in der Regel sehr breit, der Rotkern bildet sich abhängig von den Standortbedingungen erst nach etwa 80 Jahren aus; nach etwa 120 Jahren kommt es zu einer sprunghaften Rotkernbildung und im Alter von 150 Jahren besitzen 80 bis 100 % der Rotbuchen einen entsprechend gefärbten Falschkern. Durch eine Dämpfung nimmt das gesamte farbkernfreie Holz eine gleichmäßig rotbraune Färbung an.[2] Die Jahrringe sind auf sauber abgezogenen Hirnflächen deutlich voneinander abgesetzt und verlaufen teilweise wellig. Die Holzgefäße sind zahlreich und zerstreut angelegt, die Poren sind nur mit der Lupe erkennbar, wodurch die Längsflächen porenfrei sind. Kennzeichnend sind die auffälligen Holzstrahlen, die tangential als Spindeln und radial als flächige Spiegel erkennbar sind. Insgesamt ist das Erscheinungsbild wenig gezeichnet.[2]

Buchenholz ist sehr hart und mit einer Rohdichte von 720 kg/m3 bei 12 bis 15 % Holzfeuchte ein schweres heimisches Laubholz, das mit dem Eichenholz vergleichbar ist. Es ist sehr homogen in seiner Dichte, zäh und wenig elastisch und besitzt als Bauholz ausgesprochen gute Festigkeitswerte. Allerdings ist die Schwindung sehr stark ausgeprägt und es weist nach der Trocknung kein sehr gutes Stehverhalten auf; Buchenholz „arbeitet“ zudem mehr als andere Nutzhölzer. Aufgrund dieser Eigenschaften sowie der starken Anfälligkeit gegenüber Pilzen wird Buchenholz nicht in Bereichen mit starken Feuchtigkeitsänderungen verwendet und unimprägniert ist es für Außenanwendungen nicht geeignet. Es lässt sich allerdings leicht imprägnieren und damit dauerhafter machen, wobei es dann auch unter extremen Wetterbedingungen sehr lange haltbar ist.

Sowohl als Rundholz wie auch als Schnittholz bedarf Buchenholz einer sorgfältigen Behandlung. Es neigt zum Einlauf sowie zum Verstocken, außerdem reißt es schnell und bildet Verwerfungen. Entsprechend wird Buchenholz nach Möglichkeit rasch abtransportiert und gesägt, die Trocknung darf jedoch aufgrund der Rissanfälligkeit nicht zu rasch erfolgen. Die Dämpfung des Holzes führt neben der Farbveränderung zu einer Erweichung und damit zu einem Abbau der Holzspannungen, wodurch es die Verarbeitung beim Schälen, Messern und Biegen verbessert. Das Holz kann aufgrund seiner homogenen Struktur gut bearbeitet werden, es lässt sich mühelos schneiden, fräsen, hobeln, bohren und schleifen, auch zum Schnitzen und Drechseln ist es geeignet. Nach der Dämpfung lässt es sich sehr gut biegen und wird dabei nur vom Eschenholz übertroffen. Verbindungen durch Nägel und Schrauben sind gut haltbar, die Verleimungsfestigkeit ist sehr gut. Die Oberflächen lassen sich gut polieren, beizen und einfärben. Die Behandlung mit Lacken ist unproblematisch, in Zementwerkstoffen kann Buchenholz jedoch aufgrund der Hemmung der Zementabbindung nicht eingesetzt werden.[2]

Ein sehr großes Verwendungsspektrum hat Buchenholz im Bereich der Alltagsgegenstände. Hier reicht seine Verwendung von Küchengeräten wie Frühstücksbrettern, Nudelrollen, Schüsseln, Tabletts und Messergriffen über die Griffe von Bürsten und Besen bis hin zu Werkzeuggriffen, Gerätestielen, Werkbänken, Zollstöcken und Wäscheklammern. In der Spielzeugindustrie ist es als spanfreies und hartes Holz das am meisten verwendete Holz. Aufgrund der Schäl- und Verbindungseigenschaften ist das Holz auch bei der Herstellung von Holzwerkstoffen zentral - insbesondere Furniersperrhölzer, Schichtholz, Sperrholz- und Schichtholzformteile, Kunstharzpressholz und modifiziertes Holz wird zu einem großen Anteil aus Buchenholz gefertigt.

Energetische Nutzung

Buchenholz ist ein hervorragendes Brennholz, das sich durch sehr langes, ruhiges Brennen, starke Glutbildung und einen hohen Brennwert von 19,7 MJ/kg[1] auszeichnet. Aufgrund der starken Glutbildung eignet es sich gut zum Grillen. Die Wertschätzung der Rotbuche als Brennholz führte zu spezifischen, heute kaum mehr praktizierten Formen der Bewirtschaftung, bei denen die Bäume immer wieder zurückgeschnitten werden (Niederwaldbetrieb).

Bedeutung hat Buchenholz zudem als Ausgangsstoff für die Herstellung von Holzkohle, wo es das bevorzugte Holz ist.

 

Ahornholz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
 
Ahornholz
Ahorn (Riegelahorn)
Baumarten

Berg-Ahorn, Spitz-Ahorn, Zucker-Ahorn und andere

Herkunft

Eurasien, Nordamerika

Farbe

gelblich-weiß, weiß, rötlich-weiß

Materialeigenschaften
Rohdichte MittelwertBerg-A. 623 kg/m3
Spitz-A. 653 kg/m3
Rohdichte GrenzwerteBerg-A. 530–790 kg/m3
Spitz-A. 560-810 kg/m3
Axiales Schwindmaß0,4–0,5 %
Radiales SchwindmaßBerg-A. 3,3–4,4 %
Spitz-A. 3,2–4,9 %
Tangentiales SchwindmaßBerg-A. 8,0–8,5 %
Spitz-A. 8,4–9,0 %
BiegefestigkeitBerg-A. N/mm2
Spitz-A. 114–137 N/mm2
DruckfestigkeitBerg-A. 82  N/mm2
Spitz-A. 100–155 N/mm2
ZugfestigkeitBerg-A. 58 N/mm2
Spitz-A. 59-62 N/mm2
WärmeleitfähigkeitBerg-A. 0,16–0,18 W/Km
Spitz-A. 0,14 W/Km
Brennstoffeigenschaften
Brennwert3,75[1] bis 4,1 KWh/kg

Als Ahornholz wird das Holz der Ahorne (Gattung Acer) bezeichnet, einer Gattung von sommergrünen Bäumen und Sträuchern, die in bis zu 200 Arten über weite Teile Eurasiens und Nordamerikas verbreitet sind. Es wird vor allem als Bau- und Möbelholz genutzt, viel seltener dient es als Brennholz. Kommerziell relevant ist vor allem das Holz einiger hochwachsender Arten wie des Berg-Ahorn (A. pseudoplatanus) und des Spitz-Ahorn (A. platanoides) in Eurasien. In Nordamerika sind vor allem der Zucker-Ahorn (A. saccharum) und der Schwarze Ahorn (A. nigrum) als „American hard maple“ und der Rot-Ahorn (A. rubrum) und der Silber-Ahorn (A. saccharinum) als American soft maple von Bedeutung. Der Japanische Ahorn (A. pictum) stammt aus Japan und spielt im ostasiatischen Raum eine zentrale Rolle. Weitere Arten wie der Feld-Ahorn (A. campestre) haben nur eine untergeordnete oder regionale Bedeutung.

Eigenschaften [Bearbeiten]

Das Holz der Berg-Ahorne zählt zu den wertvollsten Edellaubhölzern. Sowohl das Splint- als auch das Kernholz sind gelblich weiß bis weiß gefärbt, beim Spitz-Ahorn eher rötlich-weiß. Splint und Kern setzen sich daher farblich nicht oder kaum voneinander ab. Die Jahresringe sind deutlich erkennbar, zwischen den Jahresringen sind die unregelmäßig angeordneten Poren und häufig auch die Markstrahlen als Flecken oder Streifen deutlich erkennbar.

Das Holz besitzt eine mittlere Dichte von 623 bzw. 653 kg/m3 (Berg- bzw. Spitz-Ahorn) und stellt damit eine mittelschwere Holzart dar. Es ist elastisch und zäh, zugleich jedoch hart und besitzt nur ein geringes Schwindmaß. Die Biegefestigkeit ist gut. Zum Vergleich werden in der nebenstehenden Tabelle die physikalischen Eigenschaften der als Holzlieferanten wichtigsten Ahornhölzer dargestellt.

Im Trockenen ist Ahornholz sehr gut haltbar, dies trifft vor allem bei der Verwendung im Innenausbau zu. Die Oberflächen lassen sich gut bearbeiten, leicht polieren, beizen und einfärben, auch die Behandlung mit Lacken ist problemlos. Das Holz ist zudem gut spaltbar. Während der Trocknung neigt das Holz allerdings zur Verfärbung, daher müssen die Stämme nach der Fällung sehr schnell eingeschnitten und vertikal gelagert werden.

Verwendung

Ahornholz wird vor allem im Möbelbau und im Innenausbau verwendet. Besonders in den 1950er- bis Mitte der 1960er-Jahre waren schlichte wie auch geriegelte Ahornfurniere aufgrund der Naturfarbe sehr begehrt für Schlafzimmermöbel, Fronten und Türen von Schränken, Tischen, Wohnzimmerbüfetts und für Kleinmöbel. Auch als Kontrastholz in Form von Kanten und Zierleisten wurde es oft verwendet. Wegen seiner Tendenz zum relativ raschen Vergilben ist aber der Einsatz für die Außenfronten im Möbelbau stark zurückgegangen. Heute wird es bei hochwertigen Möbeln und Schlafzimmern noch für die Innenauskleidung verwendet. Kunsttischlern dient das Ahornholz für die Herstellung feinster Möbel, wobei es auch für Intarsienarbeiten (Einlegearbeiten) Verwendung findet.

Eine spezielle Verwendungsart des Ahorns sind aus Vollholz hergestellte Tischplatten, beispielsweise für Wirtshaustische. Die Möbelindustrie nimmt Ahorn massiv oder als Furnier für Dekore. Ahornparkett gilt als besonders wertvoll und zeichnet sich durch einen hohen Abnutzungswiderstand aus. Für den Treppenbau ist Ahorn ebenfalls gut geeignet. Seit langem wird ausgesuchtes Berg-Ahornholz als Zier- und Resonanzholz zur Herstellung von Musikinstrumenten (Streich- und Blasinstrumente) verwendet. Im E-Gitarrenbau kommt das Holz oft für die Hälse zum Einsatz. Sehr beliebt sind in dieser Branche auch Decken aus Riegelahorn, die auf den Korpus von Gitarren geleimt werden. Auch hochwertige Schlagzeugkessel sind sehr häufig aus Ahorn.

Drechsler, Schnitzer und Bildhauer verwenden für ihre Arbeiten gerne Ahornholz. Auch für Haus- und Küchengeräte, für Sport-, Mess- und Zeichengeräte wird das helle Holz gebraucht. Die Spielwarenindustrie nutzt massives Holz für kleine Spielgeräte, Eisenbahnen, Häuschen und Tierfiguren.

Starke Äste und krumme Stämme von allen Ahornarten gehen als Industrieholz in die Spanplattenindustrie oder sind als Brennholz begehrt.

 

Eschenholz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Esche
Holz der Gemeinen Esche
Baumarten

Gemeine Esche

Herkunft

Europa

Farbe

hell, weißlich bis gelblich oder weißrötlich

Materialeigenschaften
Rohdichte Mittelwert650–690 kg/m³
Rohdichte Grenzwerte410–860 kg/m³
Axiales Schwindmaß0,2 %
Radiales Schwindmaß5,0 %
Tangentiales Schwindmaß8,0 %
Biegefestigkeit105 N/mm²
Druckfestigkeit50 N/mm²
Zugfestigkeit130 N/mm²
Brinellhärtelängs 65 N/mm², quer 37−41 N/mm²[1]
Wärmeleitfähigkeit0,17 W/mK
Brennstoffeigenschaften
Brennwert4,1 kWh/kg[2]

Als Eschenholz wird das Holz der Gemeinen Esche (Fraxinus excelsior) bezeichnet.

Nach DIN 4076 ist „ES“ das Kurzzeichen für Esche.[3]

Herkunft

Das Verbreitungsgebiet der Esche erstreckt sich beinahe über ganz Europa, man findet sie besonders häufig im nördlichen Alpenvorland, in Polen und im Baltikum. In Mitteleuropa zählt sie nach Buche und Eiche zu den wichtigsten heimischen Laubnutzhölzern. Man findet Eschen in Auwäldern und an Bach- und Flussläufen (sogenannte „Wassereschen“), daneben aber auch auf eher trockenen Kalkböden („Kalkeschen“). Sie ist auch ein häufiger Straßen- und Alleebaum. [3]

Aussehen

Eschen gehören zu den Bäumen mit fakultativer Farbkernbildung. Splintholz und Kernholz sind hell, weißlich, gelblich oder weißrötlich. Teilweise kann das Kernholz älterer Bäume auch eine dunklere bis schokoladenbraune Farbe annehmen, was unerwünscht ist. Eine gesuchte Besonderheit sind Farbkerne mit der Farbe von Holz des Olivenbaums (Olea europaea) mit im Querschnitt welligen Zonen von olivbrauner und hellbrauner Farbe. Das Holz ist ringporig, die Gefäße des Frühholzes sind deutlich größer und in vom Spätholz abgesetzten mehrreihigen Kreisen angeordnet. Entsprechend deutlich sind die Jahresringe erkennbar. Die Holzstrahlen sind schmal und auf Längsflächen als „Spiegel“ erkennbar. Gehobelte Flächen zeigen einen matten Glanz. [3]

Eigenschaften

Das Eschenholz ist mit einer mittleren Rohdichte von 690 kg/m³ ein schweres und auch hartes Holz mit günstigen Festigkeitseigenschaften. Seine Zugfestigkeit und Biegefestigkeit übertrifft die der Eiche. Es ist elastisch, abriebfest und durch die hohe Bruchschlagarbeit zäher als die meisten anderen heimischen Holzarten. Dabei sind die mechanischen Eigenschaften umso günstiger, je breiter die Jahresringe sind. Jahresringe mit einer Breite über 1,5 Millimeter, wie sie bei „Wassereschen“ häufig auftreten, sind ein Zeichen für eine gute Holzqualität. Ein ausgeprägter Farbkern beeinflusst die Holzqualität nicht. Eschenholz kann sowohl händisch als auch maschinell gut bearbeitet werden, gedämpft lässt es sich ähnlich gut wie die Buche biegen. Die Oberflächen sind einfach behandelbar, was besonders für das Beizen gilt. Das Holz ist widerstandsfähig gegen schwache Laugen und Säuren. Es ist jedoch nur wenig witterungsbeständig, und auch bei Kontakt mit dem Boden wird das Holz rasch geschädigt. Da es sich nur schwer imprägnieren lässt, wird das Holz im Freien selten verwendet. [3]

Verwendung

Eschenholz wird sowohl als Massivholz als auch in Form von Furnieren häufig eingesetzt, so für Küchen-, Wohn- und Schlafzimmermöbel oder in gebogener Form für Sitzmöbel. Des Weiteren wird es für Wand- und Deckenverkleidungen und zur Herstellung von Parkett- und Dielenböden verwendet. Für alle diese Anwendungen wird helles Holz ohne Farbkern bevorzugt. Eschenholz wird besonders dann eingesetzt, wenn hohe Ansprüche an die Festigkeit, Zähigkeit und Elastizität gestellt werden, so zur Herstellung von Stielen für Hämmer, Beile, Schaufeln, Hacken und Äxte, Sensen, Rechen und andere Gartengeräte. Auch Sport- und Turngeräte wie Sprossenwände, Schlaghölzer, Bögen[4] oder Schlitten werden aus Eschenholz gefertigt. In der Stellmacherei war das Eschenholz von überragender Bedeutung und galt als am besten geeignet zur Herstellung von Naben, Felgen, Speichen, Deichseln und Leiterwagen. Es hatte auch große Bedeutung im Fahrzeug- und Waggonbau. Die Deutsche Reichsbahn hatte für viele Anwendungen den Einsatz der Esche sogar vorgeschrieben. Sie wurde auch im Maschinenbau zum Beispiel zur Herstellung von Dreschmaschinen oder Webstühlen eingesetzt. [3]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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